Adventskalender Türchen Der Heiland ist geboren

Der Heiland ist geboren!

Die Engel künden jubelnd an:
Der Heiland ist geboren!
Es steigt der Jubel himmelan –
wir sind nicht mehr verloren.
Jesus kommt in die dunkle Welt,
das Licht der Krippe hat sie erhellt.
Gott hat als Mensch sich offenbart,
wie es von alters her geweissagt ward.

Jesus kommt in unsere friedlos Herzen,
lindert unsere Seelenschmerzen,
hilft uns, ihm ganz zu vertrauen,
auf sein Wort allein zu bauen.
Jesus kommt, hilft uns durch die Tage,
steht uns bei in aller Plage,
gibt uns Kraft in schweren Stunden,
in unseren schmerzhaft Erdenrunden.
ER kommt mit seiner überströmend Gnade,
führt uns auf seine rechten Pfade,
hilft uns durch Barmherzigkeit
auf dem Weg zur Ewigkeit.


Liebe Grüße und Gottes reichen Segen
wünscht Christian

Adventskalender Türchen Sternenhimmel Komet Neowise

Es leuchtet noch immer

 

Als im Juli 2020 der Komet Neowise mit bloßem Auge beobachtet werden konnte, war das Interesse meines Sohnes David geweckt. Um möglichst gute Sichtbedingungen zu haben, fuhren wir – während der Rest der Familie lieber weiter schlief – in den frühesten Morgenstunden an die Ostsee, um den Kometen kurz vor Sonnenaufgang betrachten zu können. Wir saßen auf dem Deich in Heidkate, blickten nach Nordwesten und bewunderten den üppigen Sternenhimmel.

Beim zweiten Mal überraschte David mich mit einer nahe liegenden, aber schweren Frage: „Mama, was ist der am weitesten entfernte Stern, den wir hier mit bloßem Auge sehen können?“ Ich musste passen, recherchierte – und erfuhr: Mit menschlichem Auge gerade noch so zu erkennen ist die Sonne ‚Chi Aurigae‘. Sie ist über 2.000 Lichtjahre von uns entfernt.

Vor kurzem, wir hatten uns an Neowise aus irgendeinem Grund erinnert, sagte David nachdenklich: „Wenn wir Chi Aurigae sehen, schauen wir also auf ein Licht, das vor über 2.000 Jahren ausgesandt wurde. Und würde man von diesem Stern auf unsere Erde blicken, könnte man sie zur Zeit Jesu sehen, oder?“

Oft scheint der Himmel in der Nacht einfach nur dunkel zu sein. Aber all die Lichtinformationen, die damals ausgesandt wurden, sind im Weltraum unterwegs.

Das Licht von Bethlehem, es leuchtet noch immer.

Eure Petra

Adventskalender Türchen Licht sein beim Einkaufen

Kiel im (noch voradventlichen) November 2020

 

Mal wieder eilig

Ein mittlerweile gewohntes Bild sind Menschen an den Eingängen von Supermärkten und Einkaufs-Malls, die eine Ausgabe Hempels in der Hand halten, um sie zu verkaufen. Ein soziales Straßenmagazin in Schleswig-Holstein. Vom Verkaufspreis von 2,20 Euro erhält der Verkäufer dann 1,10 Euro und kann so einer geregelten Tätigkeit nachgehen. Und die redaktionellen Beträge sind oft wirklich sehr lesenswert sind. Doch das nur am Rande.

Heute habe ich beim Einkaufen wieder einen Hempels-Verkäufer gesehen, der den Leuten, die vorbei gingen, freundlich einen guten Morgen wünschte. Ich habe ihn – ganz ehrlich – erst gesehen, als ich längst an ihm vorbei bereits im Markt stand.

Eigentlich nur eine Geste

Als ich meine Einkäufe erledigt habe, ging ich zum Ausgang, wo ich den Hempels-Verkäufer wiedersah. Ich hatte es immer noch eilig und grüßte deshalb nur freundlich beim Vorbei­gehen … Nach wenigen Metern blieb ich erst einmal stehen und dachte mir, dass ich es soooo eilig nun doch nicht habe. Ich ging deshalb noch einmal zurück und kaufte mir ein Exemplar der mittlerweile 294. Ausgabe. Das Strahlen in den Augen des Verkäufers schenkte auch mir ein Lächeln ins Gesicht, als ich dann weiterging. Eine kleine Geste – eigentlich und doch ein kleines Signal der Liebe der Liebe Gottes, das ein Licht – nicht nur zu (vor-)adventlichen Zeiten sein kann.

Es sind manchmal ganz unscheinbare und kleine Gelegenheiten im Advent oder zu einer anderen Zeit dieses Licht der Liebe weiterzugeben. Ganz praktisch. Vielleicht mit einer kleinen Spende, einer praktischen Hilfe, etwas Zeit für ein Gespräch, einem Lächeln …

Eine gesegnete Adventszeit wünscht euch

Matthias

Adventskalender Türchen Joseph kann Mut machen / Vio

Habt keine Angst!

 

»Habt keine Angst! Ich werde doch nicht umstoßen, was Gott selbst entschieden hat! Ihr hattet Böses mit mir vor, aber Gott hat es zum Guten gewendet; denn er wollte auf diese Weise vielen Menschen das Leben retten. Das war sein Plan, und so ist es geschehen. Habt also keine Angst! Ihr könnt euch auf mich verlassen, ich werde für euch und eure Familien sorgen.« So beruhigte Josef seine Brüder und gab ihnen wieder Mut.
(1. Mose 19-21)

Aus der Lebensgeschichte Josephs kann man viel Mut und Hoffnung auch in der heutigen Zeit schöpfen. Joseph hätte es sich auch nicht träumen lassen, dass Gott die hoffnungslose Situation seiner Sklaverei unter Kontrolle hat und es nach seinem besten Plan ausführt.

In der Geschichte von Joseph lese ich viele Parallelen zu unserer heutigen Situation in diesem Jahr mit der Pandemie. Joseph wurde zum Sklaven in Ägypten, doch er ließ sich nicht hängen. Er saß zwei Jahre im Gefängnis, doch auch das entmutigte ihn nicht. Er vertraute auf Gott und Gott schenke ihm Begabungen, mit denen er es bis zum Vize-Pharao brachte und das Land vor der Hungersnot retten konnte. Die Hungersnot betraf sogar nicht nur das eigene Land, es betraf die ganze Welt.

Dieses Jahr betrifft uns zwar keine Hungersnot weltweit, doch die ganze Welt ist in der Corona-Pandemie. Unsicherheit legt sich auch hier nieder, weil wir nicht wissen, wie lange wir in dieser Situation leben werden. Eins weiß ich: Gott hat auch die Pandemie unter seiner Kontrolle und auch die wird er mit seinem wunderbaren Plan in unserer Lebensgeschichte zum Guten wenden.

Und von Joseph können wir Geduld, Besonnenheit und Vertrauen auf Gott lernen.

Frohe Adventszeit wünscht Vio!

Adventskalender Türchen Weihnachtsgedicht (Armin)

Ich habe ein Weihnachtsgedicht (habe ich vor etwa 70 Jahren gelernt), hat mir damals viel Freude bereitet!!! Euer Armin

Weihnachts­gedicht

Die Mutter bäckt zur Weihnachtszeit, Wi, Wa, Weihnachtszeit,
die alle Kinder hocherfreut,
hi, ha, hocherfreut.
Weihnachtszeit, hocherfreut,
liebe Mutter backe.

Lebkuchen ess’ ich gar zu gern,
Ki, Ka, Kuchen gern,
und die braunen Zimetstern,
Zi, Za, Zimetstern.
Weihnachtszeit, hocherfreut,
Kuchen gern, Zimetstern
liebe Mutter backe.

Die Pfeffernüsse lieb ich sehr,
Ni, Na, Nüsse sehr,
Makronenplätzchen noch viel mehr,
Pli, Pla, Plätzchen mehr.
Weihnachtszeit, hocherfreut,
Kuchen gern, Zimetstern
Nüsse sehr, Plätzchen mehr,
liebe Mutter backe.

Am liebsten mag ich Marzipan,
Mi, Ma, Marzipan,
gib Acht auf deinen hohlen Zahn,
hi, ha, hohlen Zahn.
Weihnachtszeit, hocherfreut,
Kuchen gern, Zimetstern
Nüsse sehr, Plätzchen mehr, Marzipan, hohlen Zahn,
liebe Mutter backe.

Was klappert in der Küche laut,
Ki, Ka, Küche laut,
die Mutter bäckt schon, Kinder schaut,
Ki, Ka, Kinder schaut. Weihnachtszeit, hocherfreut,
Kuchen gern, Zimetstern
Nüsse sehr, Plätzchen mehr, Marzipan, hohlen Zahn,
Küche laut, Kinder schaut,
liebe Mutter backe.

Adventskalender Türchen Flashmob

Hoffnung in unser Umfeld ausstrahlen

Die Adventszeit ist für uns als Christen eine Zeit der Vorbereitung, der Vorfreude und der Hoffnung. Es gibt so viele tolle und kreative Möglichkeiten, Hoffnung in unser Umfeld ausstrahlen zu lassen und das Licht von Gottes Liebe weiterzugeben.

Hier ein Beispiel, an dem ihr euch freuen könnt.

Viel Spaß und Genuss und eine gesegnete Adventszeit wünscht euch

Holger Gerhard

Adventskalender Türchen Weihnachten in aller Welt

 
 

Dies hat Caro für uns entdeckt
(aus „Weihnachten in aller Welt“ von Kaufmann):

Weihnachtslied aus Afrika:

„Der du geboren wurdest
zu Bethlehem im Lande Juda
und dann zu uns kamst
nach Afrika
ins Land Ägypten –

Der du den Samen ausgestreut hast
über hartes und über fruchtbares Land
und dann deine Körner warfst
bis in unsere Hütten
und in unser Herz –

Der du alle Menschen liebst
und doch vor vielen anderen
einen mit schwarzem Gesicht
zu dir riefst
durch deinen Stern –

Der du von allem verstoßen warst
und dann auf dem letzten Weg
noch den Dienst eines Afrikaners
annahmst
des Mannes aus Zyrene –

Der du auf diesem Weg
alles Elend durchmessen,
alle Krankheiten getragen
und auch das Sterben Afrikas
durchlitten und überwunden hast –

Und der du nun rufst:
„Kommt her zu mir!
Ich mache euch neu!“
Sieh uns!
Da sind wir!“

Frankreich

In Frankreich ist das wichtigste Symbol der Weihnachtszeit die biblische Krippenszene. Diese ist weitaus bedeutsamer als der Tannenbaum, der bereits am 1. Dezember geschmückt wird. Feierlich wird in der Vorweihnachtszeit eine Krippe im Wohnzimmer aufgestellt. Meist gehören kleine Figuren aus Ton dazu, die farbig bemalt wurden. Manchmal werden sogar ganze Dorfszenen dargestellt. Dazu gehören auch Personen mit tradionellen Berufen wie Schmied oder Arzt, die in der Weihnachtsgeschichte gar nicht auftauchen.

Italien

In Italien warten sie in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf Bafana. Die Legende erzählt, dass Bafana den Heiligen Drei Königen (Weisen aus dem Morgenland) folgen sollte. Weil sie diese aber verpasste, verlief sie sich. Seitdem fliegt sie von Haus zu Haus und sucht das Jesuskind. Dabei hinterlässt sie eine Überraschung, in der Hoffnung, Jesus zu beschenken.

Griechenland

Nach dem Festtagsschmaus und dem Besuch des Gottesdienstes ziehen die griechischen Kinder beim Kalanda-Singen mit Glocken und Trommeln von Haus zu Haus. Sie singen Weihnachtslieder und erzählen von Jesu Geburt.

Russisch-orthodoxe Weihnachten

Die russisch-orthodoxen Christen feiern am 7. Januar das Fest der Erscheinung des Herrn. Der Abend davor wird Sochelnik oder Koljadki genannt und entspricht unserem Heiligabend. Während des Weihnachtsfestmahls wird stellvertretend für die Krippe ein kleines Bündel Heu unter den Esstisch gelegt. Am 7. Januar geht das Feiern richtig los. Es werden zwölf Gerichte serviert, eines für jeden Jünger Jesu.

Mexiko

Bunte und laute Umzüge mit viel Trubel und Feuerwerk bestimmen das mexikanische Straßenbild in den letzten neun Tagen vor Weihnachten. Diese sogenannten Posadas stellen die Herbergssuche von Maria und Josef symbolisch nach. In fantasievolle Gewänder gehüllt ziehen die Wanderer von Haus zu Haus, bitten um Einlass und singen tradionelle Lieder.

Weihnachtslied aus Lateinamerika:

„Lasst uns laufen, lasst uns laufen,
die Musik ertönt,
um dem Kind zu singen
in der Heiligen Nacht.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.

Es ist kalt, das Kindlein friert
und da ist keiner,
der ihm eine Decke gibt.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.

Apfelsinen und Limetten,
Limonen und Zitronen,
die Jungfrau ist schöner
als alle Blumen.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.“