Adventskalender Türchen Weihnachten in aller Welt

 
 

Dies hat Caro für uns entdeckt
(aus „Weihnachten in aller Welt“ von Kaufmann):

Weihnachtslied aus Afrika:

„Der du geboren wurdest
zu Bethlehem im Lande Juda
und dann zu uns kamst
nach Afrika
ins Land Ägypten –

Der du den Samen ausgestreut hast
über hartes und über fruchtbares Land
und dann deine Körner warfst
bis in unsere Hütten
und in unser Herz –

Der du alle Menschen liebst
und doch vor vielen anderen
einen mit schwarzem Gesicht
zu dir riefst
durch deinen Stern –

Der du von allem verstoßen warst
und dann auf dem letzten Weg
noch den Dienst eines Afrikaners
annahmst
des Mannes aus Zyrene –

Der du auf diesem Weg
alles Elend durchmessen,
alle Krankheiten getragen
und auch das Sterben Afrikas
durchlitten und überwunden hast –

Und der du nun rufst:
„Kommt her zu mir!
Ich mache euch neu!“
Sieh uns!
Da sind wir!“

Frankreich

In Frankreich ist das wichtigste Symbol der Weihnachtszeit die biblische Krippenszene. Diese ist weitaus bedeutsamer als der Tannenbaum, der bereits am 1. Dezember geschmückt wird. Feierlich wird in der Vorweihnachtszeit eine Krippe im Wohnzimmer aufgestellt. Meist gehören kleine Figuren aus Ton dazu, die farbig bemalt wurden. Manchmal werden sogar ganze Dorfszenen dargestellt. Dazu gehören auch Personen mit tradionellen Berufen wie Schmied oder Arzt, die in der Weihnachtsgeschichte gar nicht auftauchen.

Italien

In Italien warten sie in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf Bafana. Die Legende erzählt, dass Bafana den Heiligen Drei Königen (Weisen aus dem Morgenland) folgen sollte. Weil sie diese aber verpasste, verlief sie sich. Seitdem fliegt sie von Haus zu Haus und sucht das Jesuskind. Dabei hinterlässt sie eine Überraschung, in der Hoffnung, Jesus zu beschenken.

Griechenland

Nach dem Festtagsschmaus und dem Besuch des Gottesdienstes ziehen die griechischen Kinder beim Kalanda-Singen mit Glocken und Trommeln von Haus zu Haus. Sie singen Weihnachtslieder und erzählen von Jesu Geburt.

Russisch-orthodoxe Weihnachten

Die russisch-orthodoxen Christen feiern am 7. Januar das Fest der Erscheinung des Herrn. Der Abend davor wird Sochelnik oder Koljadki genannt und entspricht unserem Heiligabend. Während des Weihnachtsfestmahls wird stellvertretend für die Krippe ein kleines Bündel Heu unter den Esstisch gelegt. Am 7. Januar geht das Feiern richtig los. Es werden zwölf Gerichte serviert, eines für jeden Jünger Jesu.

Mexiko

Bunte und laute Umzüge mit viel Trubel und Feuerwerk bestimmen das mexikanische Straßenbild in den letzten neun Tagen vor Weihnachten. Diese sogenannten Posadas stellen die Herbergssuche von Maria und Josef symbolisch nach. In fantasievolle Gewänder gehüllt ziehen die Wanderer von Haus zu Haus, bitten um Einlass und singen tradionelle Lieder.

Weihnachtslied aus Lateinamerika:

„Lasst uns laufen, lasst uns laufen,
die Musik ertönt,
um dem Kind zu singen
in der Heiligen Nacht.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.

Es ist kalt, das Kindlein friert
und da ist keiner,
der ihm eine Decke gibt.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.

Apfelsinen und Limetten,
Limonen und Zitronen,
die Jungfrau ist schöner
als alle Blumen.
Kommt, kommt, ihr Hirten,
kommt und betet an
den König der Himmel,
der heute geboren ist.“

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